Lafitau: Allgemeine Geschichte der Völker von Amerika

Artikelnummer: Nam0082

  • LII Vorrede
  • 504 Seiten
  • 31 Seiten Register
  • Mit 41 ganzseitigen Kupfern
  • Einige Vignetten im Text

Kategorie: Nordamerika


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Joseph-Francois Lafitau:
  • Allgemeine Geschichte der Länder und Völker von Amerika.
  • Erster und Zweiter Theil nebst einer Vorrede Siegmund Jacob Baumgartens
  • Dies ist eine Übersetzung des französischen Werkes 'Moeurs des Sauvages americains', welches J. F. Lafitau (1681-1746) im Jahr 1723 in Paris herausgab.
  • Die erste Abteilung des Werkes (Seite 1-504) beschreibt die Sitten und Gebräuche der Volksstämme von Kanada, Nord- und Mittelamerika, sowie der Karibik.
  • Die zweite Abteilung (Seite 505-688) beschreibt die Entdeckung der Neuen Welt, den geographischen Raum der Antillen und des Festlandes sowie die Entdeckung und Eroberung von Mexiko.
  • Das Werk des Jesuitenpaters Lafitau wird als die 'Geburtsurkunde' der Völkerkunde, Ethnographie und Ethnologie bezeichnet, die im Gegensatz zur physischen Anthropologie die kulturellen und sozialen Sitten thematisiert.
  • Der Autor des Werkes Lafitau trat 1696 in Bordeaux als Novize in die Gesellschaft Jesu ein.
  • 1711 begab er sich via Quebec und Montreal nach der Irokesenmission 'Sault St. Louis' in der französischen Kolonie in Kanada.
  • Von hier brachte er bei seiner Rückkehr 1717 die Anregung und das Material zu seinen 'Moeurs des Sauvages ameriquains' mit.
  • Seine Informationen verdankte er seiner engen Bekanntschaft zu Pater Julien Garnier, der 1717 dienstältester Priester auf der Station 'Sault St. Louis' war.
  • Nach seiner Rückkehr wurde Lafitau Prokurator für die kanadischen Missionen und besuchte dieselben 1727-1729 erneut.
  • Lafitau veröffentlichte seinen ersten Band unter der Umgehung der französischen Zensur und seiner ordensinterner Kritiker.
  • Lafitaus wissenschaftliche Aufsätze beweisen seine Kenntnisse in der Pflanzenkunde, seine Kompetenz in der Beurteilung indianischer Pflanzen und Heilmittel und seine Wirklichkeitsnähe zu den Schamanen und Medizinmännern.
  • Allgemein lässt sich sagen, dass die jesuitische Akzeptanz indianischer Sichtweisen und Heilmethoden 50 Jahre später als 'Einmischung in weltliche Angelegenheiten und Beibehaltung heidnischer Gebräuche in den Missionen' zur Last gelegt wurde und das Verbot des Jesuitenordens nach sich zog

LII Vorrede
688 Seiten
31 Seiten Register
Mit 41 ganzseitigen Kupfern
Einige Vignetten im Text


Sprache: Deutsch
Format: Quart (30,5 x 22,8)
Schrifttyp: Fraktur / Latein

Original erschienen 1752 bei Johann Justinus Gebauer (Halle)

  • Verlagsfrischer, bibliophil ausgestatteter Faksimile-Reprint.
  • Gedruckt auf einem schönen alterungsbeständigen und säurefreien Werkdruckpapier, das den Originaleindruck am besten wiedergibt.
  • Gebunden als robuste Bibliotheksversion in Ganzleinen mit Rückengoldprägung.
  • Bibliophil ausgestattet mit rundem Rücken und Lesebändchen.
  • Ein dem Stil der Zeit entsprechender Umschlag wurde auf dem Vorderdeckel aufgezogen.

Altverlag: Johann Justinus Gebauer
Erscheinungsjahr Original: 1752
Ort/Stadt: Halle
Sprache: Deutsch
Schrifttyp: Fraktur
Format: Quart (30,5 x 22,8)
Fines Mundi Erscheinungsjahr: 2012
Versandgewicht:2,08 Kg
Artikelgewicht: 2,08 Kg